Unser täglich (hartes) Brot….

…. und was machen wir nur mit ihm?

Wenn du , wie ich, mit jemandem zusammen lebst, für den oder die frisches Brot ganz einfach zum Wohlbefinden dazu gehört (und auch noch ein unverschämt guter Bäcker in der Nähe ist), dann kennst du das Problem: Wo frisches Brot ist, ist meistens auch eine ganze Menge hartes. Unglaubliche 250 Tonnen (Schätzwert) davon landen jährlich allein in Österreich im Müll.

Als Enkelin meines Großvaters, der bis an sein seliges Ende- und er wurde stolze 98- Silbermünzen im Safe hatte “falls ein Stück Butter mal wieder so viel kostet”, bringe ich es nicht übers Herz Brot wegzuwerfen. Es hat für mich nicht nur materiellen, sondern auch einen hochen symbolischen Wert. In meinem Elternhaus gab es nie altes Brot, es wurde immer nur gerade so viel gekauft, wie auch am selben Tag aufgegessen wurde- meine Mutter ist schließlich die Tochter ihres Vaters. Wohin nun also mit den unbekannten Resten?

Zum Glück gehört hartes Brot zu den leckersten Zutaten für kreative Köche überhaupt. (SO hart ist also unser “hartes Brot” gar nicht.)

Wie wäre es zum Beispiel mit einer französischen Brot-Zwiebel Suppe? Oder einem “armen Ritter”? Einem britischen Bread-Pudding oder, wohl am bekanntesten und einfachsten: Croutons. Mit VIEL Butter und Knoblauch in der Pfanne geröstet naschen meine Kinder sie am liebsten pur, noch bevor sie auf Suppe oder Salat wandern. Viele wunderbare Köche haben sich noch mehr tolle Rezept ausgedacht, wie man altes Brot verwerten kann. Meine Favoriten findet ihr unten. Zwei Tipps zum Schluss:

  • Bei uns bleibt immer nur ein Kanten- eine maximal zwei Scheiben übrig. Wenn ein Rezept mehr verlangt, lässt sich aber altes Brot wunderbar an einem luftigen Ort lagern, bis die nötige Menge zusammen ist.

  • Nicht alle Brotreste eignen sich gleich gut für alle Rezepte (obwohl das Geschmacksache ist). Bei Brot mit vielen Saaten würde ich eher zu einer knusprigen Verarbeitung raten, bei Brot (Brioche, Croissant), das leicht auseinander fällt eher zu süß und cremig.

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Frühling- im Februar??

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Ach du lieber Kürbis!