Баклажанная Икра

So, nur nicht abschrecken lassen- auch wenn russisch momentan nicht wirklich Hochkonjunktur im “Westen” hat. Trotzdem wäre es schade Tschaikovskij, Schostakovic, Tolstoj, Puschkin uva. aus politischen Gründen ad acta zu legen- das müsste man dann schließlich mit Beethoven, Brahms, Richard Strauss oder Goethe auch tun. Und das Gleiche gilt auch für die Kulinarik, sonst müssten wir- bei der Anzahl Verbrechen die die Menschheit sich erlaubt- womöglich trotz Überflusses (hier) “politisch korrekt” verhungern.

Also hier eine großartige Vorspeise, die übersetzt einfach nur “Melanzani Kaviar” heißt. In Russland- und ich vermute auch in den anderen Staaten der ehemaligen UdSSR- besteht die Tradition der “Закузки”, der kalten, meist milchsauer eingelegten, Vorspeisen. Sie waren haltbar, jederzeit griffbereit, gesund und sind einfach lecker.

Milchsauer vergoren ist “Ikra” nicht, aber durch die Essig-Salz-Zucker-Knoblauch-Mischung erinnert er durchaus an Eingelegtes. Die Grundlage für dieses Rezept hat mir die Frau meines ehemaligen Chefs verraten (vielen Dank an dieser Stelle) und es ist auch nach kurzer Recherche etwas anders als der übliche “Melanzani-Kaviar”. Mit Kaviar vom Fisch hat das Ganze gar nichts zu tun, es ist vegan und einfach nur köstlich.

Es passt auf jedes kalte Buffett, als Beilage zu Fleisch oder Fisch, oder auch kalt aufs Brot für ein schnelles Mittagessen. Hier also ein weiteres, von mir leicht abgewandeltes Rezept zur Verarbeitung der sommerlichen Ernte.

Zurück
Zurück

Der gute alte Handarbeitsladen

Weiter
Weiter

Ein Plädoyer für die Kleinstadt