Paprikacremesuppe mit Polenta und Melanzani

Und weiter geht es im August mit der wundervollen Fruchtgemüse-Ernte. Ich weiß, dass der Supermarkt nahezu jedes Gemüse rund ums Jahr zur Verfügung stellt- in den USA und Großbirttannien noch extremer als bei uns- und das zu den wildesten Rezept-Kreationen führt. Spargel mit Zwetschgen. Tomaten mit Trüffel…. manches geht einfach nach der Natur nicht zusammen (obwohl vielleicht lecker).

In seinem wunderbaren Buch “Wie schlimm sind Bananen” beschreibt Mike Berners-Lee, dass neben der Herstellung natürlich vor allem der Transportweg eines Lebensmittels für dessen Co2 Fußabdruck sorgt. Der Apfel aus dem eigenen Garten hat keinen (oder sogar einen negativen, den der Baum beim Wachstum verursacht), die Flugmango einen sehr großen, Baum hin oder her. Also her mit all dem wunderbaren saisonalen Gemüse, dass ich mit dem Fahrrad vom Gemüse-Hof um die Ecke oder aus dem eigenen Garten hole! Und damit her mit einem Übermaß an Paprika, Zucchini, Melanzani, Tomaten (!) und Gurken im Sommer, an das ich mich im Winter leicht sehnsüchtig zurück erinnern werde.

Dieses Rezept ist prima geeignet um die sommerliche Ernte, insbesondere die Parprika-Fülle, zu verarbeiten und gleichzeitig an den kälter werdenden Abenden zu wärmen. Es lässt sich sehr leicht auch vegan zubereiten und was übrig bleibt kann man im Büro wieder aufwärmen.

Es werden Reste entstehen. Zum Beispiel ist die Polenta-Menge viel zu groß (wenigstens meiner Erfahrung nach- es sei denn, ihr nascht sie gleich weg) um alles in der Suppe zu verbrauchen. Zum Glück hält sie sich auf dem aufgestrichenen Brett über Nacht im Kühlschrank. Und dann ist da noch die halbe Melanzani, die nun auch schnell verbraucht werden will (zusammen mit den 18 anderen, die noch im Garten an den Pflanzen hängen). Also nach diesem Abendessen für die ganze Familie (ich hoffe, dass auch eure Kinder püriertes Gemüse essen- wenigstens mit Backerbsen) gibt es nun noch ein schnelles Mittagessen für das homeoffice. Die Hälfte ist schon fertig (und die Pfanne braucht man nicht unbedingt abwaschen, weil gleich das Selbe wieder hinein kommt.)

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Ein Plädoyer für die Kleinstadt

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Ajvar